Am Sonntag, dem 3.3.2013 wurden endlich meine beiden Apfelbäume beschnitten. Reichlich spät für einen Baumschnitt, aber da von Frühling und Austreiben noch keine Spur zu sehen war und es sich anfühlte, wie im tiefsten Winter, war den Bäumen das egal.
Von einer Mutter aus der Klasse meines Kindes, die auch einen Garten in unserer Anlage besaß, hatte ich die Handy-Nummer eines professionellen Baum-Beschneiders, der ebenfalls ein Garten-Nachbar war. Ich rief ihn an, und er hatte schon wenige Tage später Zeit. Er war der Ansicht, dass wir den Beschnitt recht schnell hinter uns bringen sollten, da man nicht wusste, wie lange es noch so kalt bleiben würde. Sobald die Bäume austrieben, könnten sie durch einen zu späten Beschnitt Schaden erleiden.
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| Man beachte das Fahrrad des Nachbarn: Er parkt es jetzt immer vor seinem Zaun - und grüßt mich wieder!! |
Irgendwie war es genau der richtige Zeitpunkt. An den Bäumen war schon zu erkennen, was einmal Blätter und was Blüten - sprich: spätere Äpfel - werden würden. Das konnte der Baum-Beschneider nutzen und die Bäume so beschneiden, dass ich im Spätsommer zwar weniger als sonst - aber wenigstens noch ein paar Äpfel haben würde. Also in diesem Jahr ein kleineres Apfel-Drama, als sonst. Das fand ich gar nicht so schlimm.
Meine beiden Bäume wurden auf Verjüngung beschnitten - das hörte sich klasse an - schade, dass so etwas nur bei Pflanzen funktioniert und nicht bei einem Menschen-Friseur...
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| Die Ausbeute des Baumschnitts, mit der ich mich in den kommenden Wochen (und Monaten?) befassen würde müssen... |






